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Sechseläutenumzug, Kinderumzug: Das traditionelle Frühlingsfest der Zürcher beginnt am Sonntag mit einem grossen Kinderumzug. Das eigentliche Fest findet am Montag statt mit einem Umzug der Zünfte. Den Höhepunkt bildet die Verbrennung des "Böögg", die symbolische Figur des Winters, auf der Sechseläutenwiese vor dem Opernhaus. Am Kinderumzug nehmen jedes Jahr rund 2'000 Kinder zwischen 5 und 15 Jahren sowie rund 800 Musikanten von Jugenmusikkorps aus der Region Zürich teil.

Route: Obere Bahnhofstrasse (Seite Hauptbahnhof, Höhe Pestalozzi-Wiese) Richtung See - Bürkliplatz - um Nationalbank - Kontermarsch Bahnhofstrasse - Uraniabrücke - Limmatquai - Bellevue - Bürkliplatz - Kongresshaus.

Zuoberst auf den aufgeschichteten "Bürdeli" ist der Platz des Bööggs. Der 3,4 Meter hohe Schneemann besteht aus Holzwolle, Sackleinen, Leim, Watterollen, Papier und  Feuerwerks-körpern. Der Böögg wird immer so gestellt, dass ihr Gesicht der Turmuhr von St. Peter (grösste Zifferblatt Europas) zugewandt ist. Der Böögg symbolisiert den Winter. Mit seiner Verbrennung soll der Winter vertrieben werden. Je rascher der Kopf explodiert, desto schöner und länger wird der Sommer.




Kantons-Hauptstadt: Sitten (Sion), Einwohner: 275'000, Fläche 5225 Quadratkilometer. Der Kanton Wallis trat der Schweizerischen Eidgenossenschaft im Jahr 1815 bei.

Wer Wallis sagt denkt an weltbekannten Urlaubs-Destinationen, wie Zermatt, Verbier, Saas Fee und Leukerbad. Das Wallis umfasst viele der höchsten Bergspitzen in der Schweiz, u. a. auch das weltberühmte Matterhorn bei Zermatt und die Dufourspitze.

Einer der bekanntesten Pässe im Wallis ist der Grosse St. Bernhard Pass. Der Pass ist seit dem Mittelalter eine wichtige Handelsroute, zwischen der Schweiz und Italien. Das grösste Wein-baugebiet in der Schweiz umfasst rund 5'236 Hektar Rebfläche. Der Grossteil der Rebgärten liegt am rechten Rhône-Ufer. (Weinbauorte sind Ardon, Chamoson, Conthey, Fully, Leuk, Leytron, Martigny, Muraz, Ort, Sierre, Sion, St. Pierre-de-Clages, Vétroz und Visp.)

Wanderung: Grosse St. Bernhard Pass (2469) - Col de Chevaux (2714 - Col du Bastillon (2757) - Gd. St. Bernard

Aussicht: Mont Dolent (3820), Gdes. Jorasses (4208), M. Vèlan (3731)



Ausflugund Wanderung: Brig Stockalperpalast, Simplon (2005) - Bistinepass (2417) - Magelicke (2400) - Simplon

Info: Kaspar Jodok von Stockalper war der Fugger der Alpen. Er verkaufte neben Salz und Eisenerzen vorab Söldner ins Ausland. Der Stockalperpalast zeugt vom seinem Reichtum. Er ist der grösste Palast des 17. Jahrhunderts in den Schweizer Alpen.

Aussicht: Mattwaldhorn (3022), Böshorn (3268), M. Leone (3553)



Weingebiete, Chateau de Chillon und Chateau d'Oron

Chateau de Chillon

Im 11.Jh. wurde das Chateau de Chillon durch die Herren von Alinges gegründet. Seit dem 12.Jh. ist es Sitz der Herren von Savoyen. Die Zähringer versuchten ihr Herrschaftsgebiet weiter auszudehnen und gelangten bis in die Nähe von Chillon. Es kam zum Gefecht nahe der Burg Chillon. Nach der Niederlage der Zähringer mussten Sie die Expansions Politik aufgeben. Im 15.Jh. verlegten die Savoyer ihren Sitz nach Ripaille. 1536 eroberten die Berner Waadt und besetzen auch das Schloss Chillon. Die Burg wurde als Vogteisitz bis 1733 genutzt und danach dem Verfall überlassen.

Chateau d'Oron

Die Gründungszeit der Burg dürfte im 13.Jh. an der Stelle einer älteren Anlage erbaut worden sein. Die Herren von Oron sind im 11.Jh. erstmals erwähnt worden. Dank ihrem hohen Ansehen stellten sie mehrere Würdenträger (zwei Bischöfe). Die Familie Oron starb 1388 aus. Durch Vererbung gelangten die Herrschaften an die Herren von Greyerz. Die Herren von Greyerz konnten die Herrschaft nicht halten und mussten das Chateau ver-kaufen. 1457 konnte Franz von Greyerz das Chateau zurück kaufen. 1554 geriet Graf Michel von Greyerz in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die Konkursmasse wurde unter Bern und Freiburg aufgeteilt.



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