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Geschichte: Dass die Schweiz in der Schweiz liegt, verdanken wir Cäsar. 58 v. Chr. hinterte Cäsar die Schweizer daran, nach Frankreich auszuwandern. Das Volk blieb den Alpen erhalten. Geschichte der Schweiz: 13. Jh. die ersten Bündnisse rund um den Vierwaldstättersee (Wilhelm Tell, Rütlischwur), siegreiche Kämpfe gegen die Habsburger und die Reformation.                        

Mit der Eroberung durch Napoleon 1798 kam das aus für die «Alte Eidgenossenschaft». 1848 wurde der demokratische Bundesstaat Schweiz mit 26 souveränen Kantonen, Zweikammer-system, politischer Mitsprache und Gleichberechtigung der vier Landessprachen und Kulturen gegründet.


Heute: Die Schweiz ist ein Bundesstaat in Mitteleuropa mit einer Gesamtfläche von 41'293 Quadratkilometern. Das Staatsgebiet grenzt im Norden an Deutschland, im Osten an Österreich und an das Fürstentum Liechtenstein, im Süden an Italien und im Westen an Frankreich. Die Hauptstadt ist Bern.


Zahlen und Infos (Stand 2010)

Bevölkerung                            7'771'600 Einwohner (Ende 2009), 80 % Schweiter, 20 % Ausländer
BIP/Einwohner67'385.00 sFr.
Nationalhymne Den Schweizerpsalm hören
Fläche 41'285 km²
Landesgrenze gesamt1'852 km
Angrenzende LänderÖsterreich 164 km, Frankreich 573 km, Italien 740 km, Liechtenstein 41 km, Deutschland 334 km
LageEuropa 6º O - 11º O / 46º N - 48º N
Höchster PunktDufourspitze des Monte Rosa (4'634 m ü. M.)
Tiefster PunktLago Maggiore (193 m ü. M.)
Grösster GletscherAletsch (Wallis) 117 km², Länge 24 km
Anzahl Gletscher140
Grösste SeenGenfersee 582 km², Bodensee 539 km², Neuenburgersee 218 km², Lago Maggiore 212 km², Vierwaldstättersee 114 km², Zürichsee 88 km²
HauptstadtBern
Grösste StadtZürich
Höchstgelegenes DorfJuf (Graubünden) 2'126 m
Tiefstgelegene StadtAscona (Ticino) 196 m
SprachenDeutsch 63.9%, Französisch 19.5%, Italienisch 6.6%, Rätoromanisch 0.5%
ReligionRömischkaltholiken 41.8%, Protestanten 35.2%, Muslime 4.3%
Staats- und RegierungsformDie Schweizerische Eidgenossenschaft (gegründet 1291) ist seit 1848 ein Bundestaat, der sich aus 26 Kantone (20 Kantone und 6 Halbkantone) zusammensetzt. Die Regierung ist eine Kollegial-behörde (Bundesrat) und zählt 7 Mitglieder. Das Parlament besteht aus zwei gleichberechtigten Kammern: Dem Ständerat (Kantons-vertretung) mit 46 Mitglieder und dem Nationalrat (Volksvertretung) mit 200 Mitglieder.
Flagge1889 legte die Bundenversammlung die heutige Form des Wappens fest (Seitenverhältnis der Arme 7 zu 6)
wichtigste ImportgüterMaschinen, Fahrzeuge, Chemikalien, Edelmetalle
wichtigste ExportgüterSchmuck, Maschinen, chemische Erzeugnisse
bebaubares Land10.57%
BIP/Einwohnerca. 64'444 sFr. (2006), Bruttoinlandsprodukt = BIP
Nationalfeiertage1. August (Tag des Ewigen Paktes von 1291),
Feiertagskalender
Währung 1 Schweizer Franken (sfr) = 100 Rappen, Noten: CHF 1'000, 200, 100, 50, 20 und 10 Münzen: CHF 5, 2, 1; 50, 20, 10, 5 Rappen
UNO Mitgliedschaft 2002
StromspannungStromspannung: 220 Volt/50 Hertz (für Apparate und Elektrogeräte bis 2200 Watt), 380 bzw. 3x380 Volt (für Kochherde, Waschmaschinen etc.)
Die Schweiz im Internetwww.ch.ch, www.statistik.admin.ch
Weitere Infosde.wikipedia.org


Geschichte

bis 58 v. Chr.Kelten vom Stamm der Helvetier besiedeln das Mittelland
5. Jh.Germanen (Burgunder und Alemannen) leben in der Schweiz
6. Jh.Die Schweiz ist Teil des fränkischen Königreiches
bis 14 Jh.Niedergang der kaiserlichen Macht, die Habsburger und das Haus Savoyen beherrschen weite Teile der Schweiz
1291Die Waldstätte Uri, Schwyz und Nidwalden gründen einen Bundestaat
1351Weitere Orte treten dem Bündnis bei: Luzern 1332, Zürich 1335, Glarus und Zug 1352, Bern 1353
1460Gründung der ersten Schweizer Universität in Basel
1481Die Städte Freiburg und Solothurn treten der Eidgenossenschaft bei
1499Die Schweiz wird vom Heiligen Römischen Reich unabhängig, Territoriale Erweiterung: Basel und Schaffhausen treten 1501 dem Bündnis der Eidgenossen bei Appenzell 1513
1515Die Schweiz zieht sich von ihrer expansiven Politik zurück und erklärt ihre Neutralität
1519Die Reformation beginnt in Zürich, die Innerschweiz bleibt katholisch
1648Die Schweiz wird als neutraler Staat im Westfälischen Frieden anerkannt
1798Die Franzosen (Napoleon) erobern die Schweiz, die Alte Eidgenossenschaft geht unter
1803Neue Kantone werden aus ehemaligen Untertanengebieten gebildet und treten der Helvetischen Republik bei: Sankt Gallen, Graubünden, Thurgau, Tessin, Aargau und Waadt
1815Der Wiener Kongress stellt die Schweiz als Staatenbund wieder her und garantiert Unabhängigkeit und immerwährende Neutralität, die Kantone Genf, Wallis und Neuenburg treten dem Bündnis bei
1847Sonderbundskrieg, die reformierten Orte unter General Dufour besiegen die katholischen Orte, die eine separatistische Liga gegründet hatten
1848Neue Bundesverfassung, ein Kompromiss zwischen Zentralgewalt und kantonaler Selbständigkeit. Industrialisierung des Landes, Eisenbahnbau, Entwicklung des Tourismus
1864Gründung des Internationales Komitees vom Roten Kreuz in Genf (IKRK), Einführung der allgemeinen Schulpflicht
1872 bis 1882Bau der den Alpenkamm mit einem einzigen Tunnel querenden Gotthardbahn
1914 bis 1918  Die Neutralität schütz die Schweiz vor Kriegsereignissen
1939 bis 1945Die Neutralität schütz die Schweiz vor Kriegsereignissen
1971Die Schweizer Männer stimmen dem Frauenstimmrecht zu
1978Aus einem Teil des Kantons Bern entsteht der 23. Kanton der Schweiz, der Kanton Jura.
1984Elisabeth Kopp (FDP) wird erste Bundesrätin.
1986Das Volk lehnt den Beitritt der Schweiz zu den Vereinten Nationen (UNO) ab.
1992Volk und Stände verwerfen den Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR).
1998Die bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) werden abgeschlossen.
1999Volk und Stände nehmen die Revision der Bundesverfassung an. Sie tritt am 1. Januar 2000 in Kraft.
2000Das Volk nimmt die bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU an.
2002Das Volk stimmt dem Beitritt zur UNO zu. Die Schweiz wird am 10. September als 190. Mitglied aufgenommen.
2003Mit der Wahl eines 2. SVP-Bundesrats erhält die Zauberformel eine neue Zusammen-setzung: 2 SVP, 2 SP, 2 FDP und 1 CVP.
2005Im Rahmen der bilateralen Abkommen mit der EU stimmt das Volk den Abkommen von Schengen und Dublin zu.


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