Die erste Fussball-WM der Geschichte fand 1930 in Uruguay statt. Der Weg zu dieser Veranstaltung war lang und steinig. Am Anfang stand England als Mutterland des Fussballs der Veranstaltung einer Weltmeisterschaft sehr zurückhaltend gegenüber und verweigerte die teilnahme. Dies führte dazu, dass lediglich vier europäische Länder, nämlich Belgien, Frankreich, Jugoslawien und Rumänien an der WM in Uruguay teilnahmen. Zur zweiten WM im Jahre 1934 hatte sich dieses Bild jedoch schon drastisch geändert. Das Turnier fand in Italien statt, wodurch nun eine Vielzahl europäischer Staaten daran teilnahm. Nach 12 jähriger Pause aufgrund des 2. Weltkrieges fand 1950 eine Fussball-WM auf brasilianischem Boden statt. In den kommenden Jahrzehnten fanden nun regelmässig Fussballweltmeisterschaften statt. Sie erfreuten sich einer stetig steigenden Beliebtheit. Inzwischen ist die WM ein mediales Grossereignis, das auf der ganzen Welt verfolgt wird. Die deutsche Mannschaft war in der Geschichte der WM bisher äusserst erfolgreich mit insgesamt 3 Weltmeistertiteln, sowie 4 Titeln als Vize-Weltmeister. Deutschland steht hiermit auf Rang 3 der erfolgreichsten Teilnehmer-Nationen hinter Italien mit 4 WM-Titeln und Brasilien mit 5 Titeln.
Erste Fussball WM auf dem afrikanischen Kontinent
Aussage von Mandela: "Ich fühle mich wie ein junger Mann mit 15 Jahren."
Wirtschaftlicher Schub erwartet
Nach Einführung der Demokratie bedeutete die WM Ausrichtung ein wichtiges Signal für die Wirtschaft.
Folgende 13 Stadien in elf Städten sind vorgesehen: - FNB-Stadion - Johannesburg - Ellis-Park-Stadion - Johannesburg - Kings Park Stadion - Durban - Loftus-Stadion - Tshwane (ehem. Pretoria) - Rainbow Junction-Stadion - Tshwane (ehem. Pretoria) - Newlands-Stadion - Kapstadt - Free State-Stadion - Bloemfontein - Royal Bafokeng Sports Palace - Rustenburg - Peter Mokaba-Stadion - Polokwane - Kimberly-Stadion - Kimberley - Nicky Oppenheimer-Stadion - Orkney - Mbombela-Stadion - Nelspruit - Port Elizabeth-Stadion - Port Elizabeth
Die 13 WM Stadien in SüdAfrika
Für die WM hat SüdAfrika 13 Stadien in elf Städten für die Austragung der Spiele vorgesehen. Teilweise müssen sie modernisiert oder neu erbaut werden.
FNB-Stadion -- Johannesburg 94'7000 Zuschauer -- Das Stadion, welches nach der First National Bank benannt ist, ist ein reines Fussballstadion und bietet derzeit Platz für ca. 80'000 Zuschauer. Es soll bis zur WM komplett überdacht sein und bis zur einer Kapazität von ca. 94'700 Plätze und 99 VIP-Logen aus-gebaut werden
Ellis Park Stadion -- Johannesburg 60'051 Zuschauer -- Das Ellis Park Stadium ist der Mittel-punkt in einem grossen Sportpark im Osten von Johannesburg. In unmittelbarer Nachbarschaft steht das Leichtathletik-Stadion von Johannesburg, das Tennisstadion Standard Bank Stadium und das Olympische Schwimmstadion. Das Stadion ist vorgesehen für eines der Halbfinals der WM 2010. Bis dato soll das Stadion ein weiteres mal modernisiert werden und um 10'000 auf 60'051 Sitze erweitert werden. Die Oberränge im Norden und Süden des Stadions hinter den beiden Toren sollen ausgebaut werden.
Kings Park Stadion -- Durban 60'010 Zuschauer -- Das neue Stadion wird an die Stelle des alten King's-Park-Stadion für etwa 1,6 Mrd. Rand errichtet und soll nach der Vollendung 60'010 Zuschauern Platz bieten. Architektonisch interessant sind ausserdem zwei etwa 100 m hohen Stahlbögen, die die multifunktionale Sportstätte überspannen.
Loftus-Stadion -- Tshwane (ehem. Pretoria), 45'093 Zuschauer -- Es hat derzeit ca. 45'093 über-wiegend nicht überdachte Sitzplätze und wird bis zur WM komplett modernisiert. Das Stadion ist momentan Heimstätte des süd-afrikanischen Rugby-Vereins Blue Bulls sowie des Fussballvereins Supersport United.
Rainbow Junction-Stadion -- Tshwane (ehem. Pretoria), 41'000 Zuschauer -- Das noch zu bauende Stadion soll in Tshwane (ehem. Pretoria) grösstem Township Mamelodi entstehen und für die Bevölkerung Arbeitsplätze schaffen.
Newlands-Stadion -- Kapstadt, 40'020 Zuschauer -- Das grösste und älteste Stadion in Südafrikas Touristen-Mekka Kapstadt. Wurde seit Eröffnung im Jahre 1888 mehrfach Zug um Zug renoviert.
Free State-Stadion -- Bloemfontein, 40'080 Zuschauer -- Das vor wenigen Jahren erst modernisierte Stadion liegt an der Hauptachse zwischen Johannesburg und Kapstadt in Südafrikas ländlicher Farm-Kernzone und gilt als relativ gut zugänglich.
Royal Bafokeng Sports Palace -- Rustenberg, 40'010 Zuschauer -- Eine der ungewöhnlichsten und jüngsten Stadion-Neubauten. In der Nähe des Spieler-Paradieses Sun City gelegen, wurde er 1999 von einem durch Platinvorkommen reich gewordenen Volksstamm errichtet.
Peter Mokaba-Stadion -- Polokwane, 40'000 Zuschauer -- Das noch zu modernisierende Stadion liegt rund 200 km nördlich von Johannesburg in der Limpopo-Provinz.
Kimberly-Stadion -- Kimberley, 40'100 Zuschauer -- Bis Mai 2007 soll die durch Diamantfunde weltweit bekannt gewordene Stadt Kimberley ein neues Stadion erhalten. Diamantensucher schufen dort das weltweit grösste von Menschenhand geschaffene Loch in der Erde («Big Hole»)
Nicky Oppenheimer-Stadion -- Orkney, 40'000 Zuschauer -- Rund 150 km südwestlich von Johannesburg gelegen ist das 30 Jahre alte Stadion in der kleinen Gold-Bergwerkstadt Orkney nach dem Chef von Südafrikas grösstem Konzern (Anglo-American) benannt, das den Bau des Gebäudes auch finanzierte. Soll bis 2007 modernisiert werden.
Mbombela-Stadion -- Nelspruit, 40'000 Zuschauer -- Das Stadion nahe Südafrikas Tierparadies Krüger-Nationalpark soll bis Juni 2007 fertig sein. Es soll Fussball-Fans des nur wenige Kilometer entfernten Nachbarlandes Mosambik anziehen, aber auch Besuchern aus dem Ausland die Möglichkeit zu Spritztouren nach Mosambik geben.
Port Elizabeth-Stadion -- Port Elizabeth, 49'500 Zuschauer -- Die Behörden der am Indischen Ozean gelegenen Stadt, deren Grossraum als Nelson-Mandela-Municipality bekannt ist, haben gerade den Bau des Stadions bewilligt. Die Hafenstadt ist Standort für Produktionsstätten von Volkswagen und General Motors.
Die schönste Null des Jahres -- 21.49 Uhr - ein Traum wird wahr! Unsere Nati holt mit einem 0:0 gegen Israel den goldenen Punkt. Jaa, wir fahren zur WM! Es war ein Krimi, 90 Minuten zittern. Wir sind stolz! ... Zum vierten Mal in Serie ist die Schweiz an einem grossen Turnier. Das gabs noch nie. Der erfolgsverwöhnte Klubtrainer Ottmar Hitzfeld feiert seinen ersten grossen Erfolg als Nati-Coach.
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