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CH - Ispra (Italien) - CH

LAGO MAGGIORE, Land der Farben und der Leidenschaften...


1. Tag

Zürich - Belinzona- Luino - Ispra

Allgemeines Ispra: Ispra (5.000 Einwohner) ist als Sitz von Euratom bekannt, einem europäischen Forschungszentrum, das sich heute vorwiegend mit Fragen der Reaktorsicherheit und Umwelt-problemen beschäftigt. Ansonsten ist Ispra ein stark frequentierter Badeort mit Segelschule, Jachthafen und grossem Badestrand. Zahlreiche ältere und neuere Villen mit zum Teil grossen Parkanlagen prägen das Ortsbild. Oberhalb des Orts liegt das Mausoleum der Gräfin Antoniella Castelbarco Albani aus dem Jahr 1865, eine verkleinerte Kopie der Villa Rotunda Palladios.

Etwas nördlich landeinwärts liegt Brebbia mit der romanischen Pfeilerbasilika SS. Pietro e Paolo aus dem 12. Jahrhundert. Zwar wurde die Kirche barockisiert, aber die Vierung zeigt noch das gotische Rippengewölbe und die Querarme noch das romanische Tonnengewölbe. Fresken aus dem 13.-16. Jahrhundert sind erhalten. Ein Pfeifenmuseum der Firma Brebbia, die Tabakpfeifen herstellt, präsentiert dem Besucher über 10.000 verschiedene Exemplare.

Vier Kilometer von Ispra ins Landesinnere erreicht man bei Cadrezzate den Lago di Monate, einen schönen Badesee mit öffentlichen und gepflegten Badestränden, die mit Spielplätzen und Boot-verleih auch für Familien mit Kindern sehr geeignet sind. Pfahlbaureste verweisen auf eine sehr frühe Besiedlung. Nur wenige Kilometer trennen den Lago di Monate vom Westufer des Lago di Varese.

2. Tag bis 6 Tag

Übernachtung in der Villa I Tassi: Die grosszügige Villa wurde 1970 in lokaler und typisch italienischer Architektur erstellt und liegt direkt am See mit eigenem Seezugang, eingebettet in einem riesigen Anwesen. Ruhige und sonnige Hanglage vollkommen dem See zugewandt. Panoramasicht auf den See und das gegenüberliegende Seeufer mit dem bekannten Ort Stresa und weiter entfernt die Bergkette mit dem Monte Rosa Massiv. Die Zufahrt zur Liegenschaft erfolgt vornehm über eine geschwungene Privatstrasse inmitten altem und gepflegtem Baumbestand. Mehrere offene Parkplätze vor dem Villeneingang vorhanden. Die Villa selbst ist umgeben von satter mediterraner Bepflanzung mit vielen Kamelien, Rhododendren, Bäumen und heimischen Sträucherarten. Ein kurzer Fussweg inmitten dieser idyllischen und üppigen Natur führt direkt runter zum privaten Seeufer mit einer vorgelagerten grossen Liege- und Spielwiese mit einem Steintisch und direktem Seezugang zum baden mit Kiesel- und Steinstrand. Die Villa verfügt seeseitig über einen hauslangen Balkon und eine Terrasse mit Balkonmöbeln. Bushaltestelle, Einkauf ca. 1 km. Dorfzentrum ca. 1,5 km.


Text/Bild © by www.holap.chLegal stuff


Umgebung von Ispra

Regionen Tessin

Das Tessin ist das Tor zum Süden: Italienisches Flair, mildes Klima, Palmen, liebliche Täler, romanische Kirchen und pittoreske Gassen, die sich auf belebte Piazze öffnen. Wer die Dolce Vita sucht, findet Ruhe in subtropischen Gärten. Dichter und Künstler fühlten sich angezogen von romantischen Landschaften, Architekten liessen sich zu ihren kühnen Bauten von alter Tradition inspirieren. Vergangenheit und Zukunft, Nord und Süd, Berg und Ebene, Natur und Kultur, Stadt und Land bilden eine faszinierende Einheit voller Gegensätze.

Ascona: Das einst recht unscheinbare Fischerdorf hat heute 5'102 Einwohner und ist auf dem Schwemmlandkegel des Maggiadeltas erbaut. Es wurde erst durch Künstler und Intellektuelle, vor allem aus Deutschland, zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltweit bekannt. Auf dem Monte Verità sammelten sich die Aussteiger und Weltverbesserer und verkündeten in einer einzigartigen Mischung freie Liebe, Vegetarismus, Anthroposophie, Anarchie und kommunistisches Gedankengut.



Brissago: Brissago die letzte Ortschaft vor der italienischen Grenze am Westufer des Lago Maggiore. Zahlreiche Palazzi und eine subtropische Vegetation verleihen dem kleinen Ferienort einen südländischen Charme. Im Mittelalter war Brissago eine Miniaturrepublik mit Steuern- und Zollfreiheit und eigener Gerichtsbarkeit. Weitere Infos zu den Brissago Inseln.

Locarno: Locarno hat heute ca. 14'999 Einwohner und liegt zwischen dem Lago Maggiore und den südlichen Voralpen eingebettet. Idealer Ausgangspunkt für Ausflüge auf den Lago Maggiore und in die bekannten Täler wie Valle Maggia, Valle Onsernone, Centovalli, Val Verzasca und das italienische Valle Vigezzo.                                                                                                                Weltpolitik in Locarno: 1925 trat Locarno in den Mittelpunkt der Weltpolitik, als die Aussen-minister Belgiens, Deutschlands, Grossbritanniens, Frankreichs, Italiens, Polens und der Tschechoslowakei die Locarno-Verträge aushandelten, die Deutschland den Beitritt in den Völkerbund ermöglichten und zunächst wesentlich zur Entspannung in Europa beitrugen, indem sie Angriffskriege verboten und die friedliche Regelung von Streitigkeiten vorsahen.


Region Piemont

Turin, Hauptstadt der Region Piemont, steht im Ruf einer zauberhaften Stadt. Turin in das Zentrum der italienischen Grossindustrie z.B. der Firma Fiat. Im Dom von Turin wird das Leichentuch Christi aufbewahrt. In Turin befinden sich auch das Ägyptische Museum mit einer reichen Sammlung von Kunstwerken aus dem alten Ägypten und die Galleria Sabauda, in der Meisterwerke grosser europäischer Künstler ausgestellt sind. Auch in der restlichen Region, in den Städten und Provinzen Novara, Vercelli, Cuneo, Alessandria, Asti errinern zahlreiche zivile und religiöse Denkmäler an die bedeutende Vergangenheit: Festungen, Basiliken, Klöster. Vielseitig ist auch das Landschaftsbild: Berge, Täler, Hügel Seen und  Naturschutzgebiete.

Arona: Arona hat eine lange Siedlungsgeschichte (römische Siedlung). Heute ist Arona Messestadt mit der jährlich im Mai stattfindenden "Messe des Lago Maggiore". Im Mittelalter gehörte die Stadt mit ihrer Burg auf der Rocca di Arona wechselweise den Erzbischöfen von Mailand und dem Adelsgeschlecht der Visconti. Als 1493 Stadt und Burg in die Hände der Borromäer kam, wurde die Burg wieder befestigt und erst von Napoleon wurde diese wieder abgerissen. Auf dieser Burg wurde 1538 Carlo Borromeo geboren, der berühmteste Spross dieser Mailänder Adelsfamilie. Carlo Borromeo, deutsch Karl Borromäus, war ab 1560 bis zu seinem Tod 1584 Kardinal und Erzbischof von Mailand. Er wirkte zwar innerhalb der katholischen Reform-bewegung, war aber zugleich ein entschiedener Gegner der Reformation und mitverantwortlich, daß es auf dem Konzil zu Trient (1545 bis 563) zu keiner Überwindung der Glaubensspaltung kam.

Valle Cannobina: Das Valle Cannobina ist noch wild und ursprünglich. Wanderer, Fischer, Nichtstuer, Bergsteiger und Lebenskünstler die Ruhe, Erholung und eine intakte Natur suchen sind im Valle Cannobina bestens aufgehoben.

Baveno - Feriolo: Auch Baveno ist ein sehr bekannter Ferienort aus dem 19. Jahrhundert mit zahlreichen herrschaftlichen Villen, in dem sich schon Lord Byron, Königin Viktoria von England, der deutsche Kronprinz und spätere Kaiser Friedrich (1888) und Richard Wagner aufgehalten haben und wo Umberto Giordano (1867-1948) seine Oper "Andrea Chénier" geschrieben haben soll.

Borromäische Inseln: Insgesamt sind es vier Inseln. Die Mailänder Grafen Borromeo erwarben die Inseln im 16. Jahrhundert und seitdem heissen die Insel Borromäische Inseln.                              Die Borromäischen Inseln sind eines der beliebtesten Ausflugsziele hier am Lago Maggiore.



Ghiffa: Liegt zwischen Intra-Verbania und Oggebbio. Elegante Villen aus dem 19. Jahrhundert, darunter die Villa des russischen Fürsten Pietro Troubetzkoy prägen das Bild von Ghiffa. Die Herstellung von Filzhüten aller Art bestimmte im 19. Jahrhundert und bis in unsere Tage hinein die gewerbliche und industrielle Entwicklung des Orts.

Meina: Ist bis heute ein exklusiver Villenort geblieben mit prächtigen Villen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Stresa: Ist einer der bekanntesten Orte hier am Lago Maggiore. Gegenüber liegen die Borromäischen Inseln und oberhalb von Stresa der Hausberg Mottarone. Die gepflegte Ufer-promenade vor der Kulisse der grossen Hotels ist allemal einen Besuch wert. Die schön an-gelegten Parks der meisten Villen sind in Privatbesitz und in der Regel nicht zugänglich.

Verbania: Ist die grösste Stadt am Lago Maggiore und die Hauptstadt der Provinz. 1939 kam es zum Zusammenschluss von Intra und Pallanza. Beide Gemeinden haben eine historische Altstadt, die Villa Taranto, einen Markt jeden Samstag und sind ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge.


Region Lombardei

Die Lombardei ist die reichste, modernste und dichtbesiedeltste Region Italiens. Mailand ist eine grosse Industrie- und Handelsstadt: Technologie, Mode, Werbung und Design . In der Region Lombardei sind herrliche Landschafte, bedeutende Denkmäler und Kunstwerke im Überfluss vorhanden. In Monza, Varese, Como, Bergamo, Brescia, Pavia, Lodi, Cremona, Varese hat jede Epoche ihre kulturellen und künstlerischen Spuren hinterlassen, die im Stadtbau, in den Kirchen- und Profanbauten zu sehen sind. Von der Romanik, Gotik, Renaissance bis zum Barock rühmt sich die Lombardei eines beeindruckenden Kultur- und Kunstbestandes, den es sich zu entdecken lohnt.

Luino: Ist ein heiteres Städtchen, das nur wenige Kilometer von der italienisch-schweizerischen Grenze entfernt auf den sanften Abhängen der Voralpen, die den Lago Maggiore umgeben, einfach hingebaut wurde. Bekannt ist Luino vor allem wegen dem Markt, der seit 1541 jeden Mittwoch stattfindet.



Weitere Ausflugsziele: Cannobio, Cannero Rivera, Lesa, Oggebbio, Angera, Castelveccana, Laveno, Maccagno, Porto Valtravaglia, Ranco, Santa Catarina del Sasso, Sesto Calende


Märkte rund um den Lago Maggiore

Einkaufen auf den Strassenmärkten rund um den Lago Maggiore hat seinen ganz besonderen Reiz. Besonders die italienischen Märkte bieten alles was Sie brauchen: Kleidung, Schuhe, Lederwaren, Fleisch- und Wurstwaren, Fische, Käse, Gemüse und Obst.

  • Locarno: Donnerstag 8 bis 12 Uhr (im Winter nur alle 14 Tage)
  • Ascona: Dienstag 10 bis 17 Uhr (Mai bis Oktober)
  • Cannobio: Sonntag 8 bis 13 Uhr
  • Stresa: Freitag 8 bis 13 Uhr
  • Arona: Dienstag 8 bis 12.30 Uhr
  • Luino: Mittwoch 9 bis16 Uhr


Ausflug nach San Remo/Monaco

Iseo - Varazze - Savona (264 km) - San Remo (98 km) - Savona (98 km) - Varezze - Iseo (264 km)


Info Savona: Die Stadt an der Riviera, drittgrösste in Ligurien, war schon früh besiedelt. Nahe der heutigen Stadt lag das Dorf der Sabatier. Die Bedeutung der Siedlung zu Zeiten desRömischen Reiches war nur gering. Hier bestand lediglich eine Wechselstation an der  Via Aemilia Scaura. Erst mit dem ausgehenden Mittelalter und der Renaissance bildete der Stadtstaat Savona eine wichtige Handelsmacht. Die Markgrafen von Savona nahmen am Ersten Kreuzzung teil. Mehrere Päpste hatten hier ihre Hausmacht. Weniger mit Venedig als mit dem sehr nahe gelegenen Genua war die Stadt verfeindet. 1528 wurde der Hafen der Stadt durch genuesische Schiffe zerstört, die Stadt kam unter die Herrschaft der Genuesen. Nach dem Niedergang setzte erst Mitte des 19. Jahrhunderts eine Erholung der Stadt ein. Der Hafen gehört zu den fünf bedeutendsten in Italien und wickelt die Verschiffung der Automarken Fiat und Lancia aus dem nahegelegenen Turin ab.

Sehenswürdigkeiten in Savona

  • Ein nach dem Seefahrer Leone Pancaldo benannter Turm am Hafen
  • Kirche San Giovanni Battista aus dem 16. bis 18. Jahrhundert
  • Dom Santa Maria Assunta, erbaut 1589-1602. Die Fassade stammt aus den Jahren 1881-1886.
  • Pinakothek im Palazzo Pozzobonello

Info San Remo: San Remo liegt in einer grossen Bucht, zwischen Capo Nero und Capo Verde. Eine Stadt zum Bummeln, wo sich die Extreme berühren. In dem älteren Teil „La Pigna“, findet man sich im Mittelalter wieder. Die moderne Stadt transformierte dagegen in wenigen Jahren einen kleinen Fischervorort in ein elegantes Touristenzentrum von Weltruf. San Remo ist heute eine Stadt, die Besucher zu allen Jahreszeiten anzieht und zahlreiche Möglichkeiten zu Unterhaltung und Vergnügen bietet. San Remo wird auch die Blumenstadt genannt. Bekannt in allen Teile der Welt durch die reichen Gärten, die im Glanze hunderter verschiedener Farben erstrahlen, und durch die tropischen Pflanzen, die üppig im Stadtpark wachsen.

Übernachtung: Hotel Mare in Savona

Link auf Homepage von www.marehotel.it



Info Hotel: Das Mare Hotel liegt am Litoral von Savona in Richtung Ventimiglia, ganz in der Nähe der Autobahnausfahrt. Das Hotel wurde kürzlich renoviert und besitzt eine unvergleichliche Lage direkt am Meer. Alle Zimmer sind ausgestattet mit Klima-Anlage, Heizung, Fernseher, Minibar und Fön. Die Zimmer des Typs „President“ (Doppelzimmer der Kategorie „Superior“) sind diejenigen, die in jüngster Zeit renoviert wurden und einige davon besitzen eine Whirlpool-Badewanne. Im Erdgeschoss befindet sich eine Terrasse, die direkt auf unseren Privatstrand hinausgeht: im Sommer schließt der Übernachtungspreis auch die kostenlose Benutzung (soweit sie frei sind) von Liegebetten, Sonnenschirmen und unserem Schwimmbad mit Meerwasser und Whirlpool ein.


Weitere Infos

Link auf Homepage von: CiaoLagoMaggiore

Link auf Homepage von: Aktuelles Wetter am Lago Maggiore

Link auf Homepage von: Villa Margherita


7. Tag

Ispra - Luino - Belinzona- Zürich

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