Das einzige erhaltene Stadttor Berlins, das Brandenburger Tor, ist das Wahrzeichen der Stadt Berlin. Das Bauwerk steht am Pariser Platz und bildet den Abschluss der Strasse Unter den Linden. Viele wichtige Ereignisse in der Geschichte Berlins, Europas und der Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts sind mit dem Brandenburger Tor als Staats- und Stadtsymbol verbunden. Nach dem Fall der Mauer wurde das Tor am 22.12.1989 wiedereröffnet.
Anfahrt: S1 oder S2, Adresse: Berlin-Mitte
Reichstag (Parlament und Spiegelbild deutscher Geschichte)
Der Reichstag ist der Sitz des Deutschen Bundestages und mit seiner Kuppel der beliebteste Publikumsmagnet Berlins. Seit 1994 findet dort alle fünf Jahre die Bundesversammlung zur Wahl des deutschen Bundespräsidenten statt. Eine viel besuchte Attraktion des Gebäudes ist die Kuppel auf dem Dach des Reichstags. Das 800 Tonnen Bauwerk aus Stahl und Glas ist begehbar. Über zwei spiralförmige Rampen gelangt man zu einer 40 Meter hohen Aussichtsplattform mit Restaurant. Den rund 480 Millionen sFr. teuren Umbau plante der britische Architekt Sir Norman Foster.
Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas liegt in der Stadtmitte in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor und Reichstag. Das Mahnmal wurde nach dem Entwurf des international renommierten New Yorker Architekten Peter Eisenman gebaut.
Der Checkpoint Charlie war der bekanntesten Berliner Grenzübergänge zwischen 1945 und 1990. Er verband in der Friedrichstrasse den sowjetischen mit dem US-amerikanischen Sektor sowie die Berliner Bezirke Mitte (Ost) und Kreuzberg (West). Der Kontrollpunkt durfte nur von alliierten Militär- und Botschaftsangehörigen, Ausländern und Mitarbeitern der Ständigen Vertretung der BRD in der DDR sowie von DDR-Funktionären benutzt werden.
Anfahrt: U6, Adresse: Berlin-Kreuzberg
Gendarmenmarkt
Der Gendarmenmarkt in Berlin Mitte gilt als schönster Platz Berlins. Hier bilden der Deutsche Dom, der Französische Dom und das Konzerthaus ein Ensemble von architektonischer Harmonie und Schönheit.
Anfahrt: U6, Adresse: Berlin-Mitte
St.-Hedwigs-Kathedrale
Die katholische St. Hedwigs-Kathedrale liess Friedrich der Grosse erbauen. Die Kirche entstand 1747bis 1773 nach Plänen von Wenzeslaus von Knobelsdorff, welche sich an dem Pantheon in Rom orientierten. Die Bauaufsicht führte Johann Boumann. Seit 1929 dient sie als Kathedrale für das Bistum Berlin.
Anfahrt: U2, Adresse: Berlin-Mitte
Staatsoper Unter den Linden
Als Opernhaus von internationalem Rang gilt die Staatsoper von Berlin. Das Gebäude wurde als Königliche Oper 1741 bis 1743 nach Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff errichtet.
Anfahrt: S1 und S2, Adresse: Berlin-Mitte
Neue Wache - Ort des Gedenkens
Die Neue Wache ist seit 1993 zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland.
Anfahrt: S1 und S2, Adresse: Berlin-Mitte
Zeughaus
Das Zeughaus ist einer der ältesten und bedeutendsten Barock-Grossbauten Berlins. Seit 2006 beherbergt es das Deutsche Historische Museum.
Anfahrt: S5, S7, S75, S9,Adresse: Berlin-Mitte
Museumsinsel
Die Berliner Museumsinsel ist die nördliche Spitze der Spreeinsel im Zentrum Berlins. Sie ist heute ein viel besuchter touristischer Anlaufpunkt und einer der wichtigsten Museumskomplexe der Welt. Seit 1999 gehört die Museumsinsel als weltweit einzigartiges bauliches und kulturelles Ensemble dem Weltkulturerbe der UNESCO an.
Erbaut wurde der Berliner Dom als Hof- und Denkmalskirche der Hohenzollern in unmittelbarer Nähe des Stadtschlosses. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom schwer beschädigt und Ende 1950 beseitigt. Der vereinfachte Wiederaufbau des schwer beschädigten Gebäudes erfolgte 1975 bis 1993.
Das "Rote Rathaus" wurde nach Entwürfen von H. F. Waesemann 1861 bis 1869 in Anlehnung an die norditalienische Hochrenaissance errichtet. Wer das Rote Rathaus besucht, sollte sich vor allem im Sommer den Neptunbrunnen nicht entgehen lassen.
Die Neue Synagoge in der Oranienburger Strasse zählt zu den wichtigsten Orten jüdischen Lebens in Deutschland. Das Gebäude dient als Bethaus mit egalitärem Gottesdienst.
Anfahrt: S1, S2, Adresse: Berlin-Mitte
Berlin Hauptbahnhof
Der Bau des neuen Zentralbahnhofs ist das spektakulärste Architekturprojekt in Berlin. Im Mai 2006 wurde Europas grösster Umsteigebahnhof fertig gestellt.
Die Siegessäule inmitten des Tiergartens in Berlin wurde von 1864 bis 1873 nach Plänen Heinrich Stracks erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Anlass der Erbauung waren Siege im Deutsch-Dänischen Krieg 1864. Aufgrund dieser Siege wurde der Siegessäule eine Bronze-skulptur, die von den Berlinern liebevoll Goldelse genannt wird, aufgesetzt.
Anfahrt: U9, Adresse: Berlin-Tiergarten
Bundeskanzleramt
Das Bundeskanzleramt ist eines der imposantesten Bauwerke im neu entstandenen Regierungs-viertel.
Schloss Bellevue dient als Amtssitz des Bundespräsidenten. Es liegt am Westrand des Tier-gartens, direkt am Spreeufer. Seinen Namen erhielt es wegen des schönen Ausblicks auf die Spree.
Anfahrt: Bus 100, 187, Adresse: Berlin-Tiergarten
Zoologischer Garten
Der Zoologische Garten, einer der grössten der Welt, zählt zu den wichtigsten Sehens-würdigkeiten der Stadt.
Die evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche steht auf dem heutigen Breitscheidplatz am Kurfürstendamm in Berlin-Charlottenburg („Neuer Westen“). Sie besteht aus mehreren Baukörpern, das Ensemble ist denkmalgeschützt.
Das Schloss Charlottenburg befindet sich im Ortsteil Charlottenburg des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin. Es gehört zur Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.
Anfahrt: U2, Adresse: Berlin-Charlottenburg
Grunewaldturm
Der Grunewaldturm ist ein Baudenkmal an der Havelchaussee in Berlin. Erbaut wurde er von 1897 bis 1898 nach Plänen des Baurates Franz Schwechten. Die Gemeinde Teltow erteilte den Auftrag anlässlich des 100. Geburtstags von Kaiser Wilhelm I. Das monumentale Bauwerk zwischen Potsdam und Berlin sollte Ausdruck der märkischen Dankbarkeit sein.
Anfahrt: S1, S7, Adresse: Berlin-Wilmersdorf
Zitadelle
Die Zitadelle Spandau steht in Berlin einmalig für den Festungsbau der Renaissance. Die Anlage mit Juliusturm, dem ältesten Bauwerk Berlins, wurde um 1200 errichtet.
Das dreigeschossige klassizistische Gebäude der Schweizerischen Botschaft wurde 1871 fertig gestellt und ist seit 1920 das repräsentative Stadtpalais des Gesandten. Es überstand als einziges Gebäude den Flächenabriss des Alsenviertels durch die Nationalsozialisten wie auch den zweiten Weltkrieg.
Info: Das Hôtel Concorde Berlin bietet Luxushotellerie 'à la française'. Dabei verbreiten Kunst, Architektur und Design ein Flair von savoir vivre, der hohen Kunst, das Leben zu genießen. So stehen im außen wie innen vom Architekten Jan Kleihues gestalteten Gebäude zeitgenössische Gemälde und Skulpturen in einem reizvollen Kontrast zur zeitlosen Ästhetik der Inneneinrichtung.
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