Geschichte: Dass die Schweiz in der Schweiz liegt, verdanken wir Cäsar. 58 v. Chr. hinterte Cäsar die Schweizer daran, nach Frankreich auszuwandern. Das Volk blieb den Alpen erhalten. Geschichte der Schweiz: 13. Jh. die ersten Bündnisse rund um den Vierwaldstättersee (Wilhelm Tell, Rütlischwur), siegreiche Kämpfe gegen die Habsburger und die Reformation.
Mit der Eroberung durch Napoleon 1798 kam das aus für die «Alte Eidgenossenschaft». 1848 wurde der demokratische Bundesstaat Schweiz mit 26 souveränen Kantonen, Zweikammer-system, politischer Mitsprache und Gleichberechtigung der vier Landessprachen und Kulturen gegründet.
Heute: Die Schweiz ist ein Bundesstaat in Mitteleuropa mit einer Gesamtfläche von 41'293 Quadratkilometern. Das Staatsgebiet grenzt im Norden an Deutschland, im Osten an Österreich und an das Fürstentum Liechtenstein, im Süden an Italien und im Westen an Frankreich. Die Hauptstadt ist Bern.
Die Schweizerische Eidgenossenschaft (gegründet 1291) ist seit 1848 ein Bundestaat, der sich aus 26 Kantone (20 Kantone und 6 Halbkantone) zusammensetzt. Die Regierung ist eine Kollegial-behörde (Bundesrat) und zählt 7 Mitglieder. Das Parlament besteht aus zwei gleichberechtigten Kammern: Dem Ständerat (Kantons-vertretung) mit 46 Mitglieder und dem Nationalrat (Volksvertretung) mit 200 Mitglieder.
Flagge
1889 legte die Bundenversammlung die heutige Form des Wappens fest (Seitenverhältnis der Arme 7 zu 6)
wichtigste Importgüter
Maschinen, Fahrzeuge, Chemikalien, Edelmetalle
wichtigste Exportgüter
Schmuck, Maschinen, chemische Erzeugnisse
bebaubares Land
10.57%
BIP/Einwohner
ca. 64'444 sFr. (2006), Bruttoinlandsprodukt = BIP
Kelten vom Stamm der Helvetier besiedeln das Mittelland
5. Jh.
Germanen (Burgunder und Alemannen) leben in der Schweiz
6. Jh.
Die Schweiz ist Teil des fränkischen Königreiches
bis 14 Jh.
Niedergang der kaiserlichen Macht, die Habsburger und das Haus Savoyen beherrschen weite Teile der Schweiz
1291
Die Waldstätte Uri, Schwyz und Nidwalden gründen einen Bundestaat
1351
Weitere Orte treten dem Bündnis bei: Luzern 1332, Zürich 1335, Glarus und Zug 1352, Bern 1353
1460
Gründung der ersten Schweizer Universität in Basel
1481
Die Städte Freiburg und Solothurn treten der Eidgenossenschaft bei
1499
Die Schweiz wird vom Heiligen Römischen Reich unabhängig, Territoriale Erweiterung: Basel und Schaffhausen treten 1501 dem Bündnis der Eidgenossen bei Appenzell 1513
1515
Die Schweiz zieht sich von ihrer expansiven Politik zurück und erklärt ihre Neutralität
1519
Die Reformation beginnt in Zürich, die Innerschweiz bleibt katholisch
1648
Die Schweiz wird als neutraler Staat im Westfälischen Frieden anerkannt
1798
Die Franzosen (Napoleon) erobern die Schweiz, die Alte Eidgenossenschaft geht unter
1803
Neue Kantone werden aus ehemaligen Untertanengebieten gebildet und treten der Helvetischen Republik bei: Sankt Gallen, Graubünden, Thurgau, Tessin, Aargau und Waadt
1815
Der Wiener Kongress stellt die Schweiz als Staatenbund wieder her und garantiert Unabhängigkeit und immerwährende Neutralität, die Kantone Genf, Wallis und Neuenburg treten dem Bündnis bei
1847
Sonderbundskrieg, die reformierten Orte unter General Dufour besiegen die katholischen Orte, die eine separatistische Liga gegründet hatten
1848
Neue Bundesverfassung, ein Kompromiss zwischen Zentralgewalt und kantonaler Selbständigkeit. Industrialisierung des Landes, Eisenbahnbau, Entwicklung des Tourismus
1864
Gründung des Internationales Komitees vom Roten Kreuz in Genf (IKRK), Einführung der allgemeinen Schulpflicht
1872 bis 1882
Bau der den Alpenkamm mit einem einzigen Tunnel querenden Gotthardbahn
1914 bis 1918
Die Neutralität schütz die Schweiz vor Kriegsereignissen
1939 bis 1945
Die Neutralität schütz die Schweiz vor Kriegsereignissen
1971
Die Schweizer Männer stimmen dem Frauenstimmrecht zu
1978
Aus einem Teil des Kantons Bern entsteht der 23. Kanton der Schweiz, der Kanton Jura.
1984
Elisabeth Kopp (FDP) wird erste Bundesrätin.
1986
Das Volk lehnt den Beitritt der Schweiz zu den Vereinten Nationen (UNO) ab.
1992
Volk und Stände verwerfen den Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR).
1998
Die bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) werden abgeschlossen.
1999
Volk und Stände nehmen die Revision der Bundesverfassung an. Sie tritt am 1. Januar 2000 in Kraft.
2000
Das Volk nimmt die bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU an.
2002
Das Volk stimmt dem Beitritt zur UNO zu. Die Schweiz wird am 10. September als 190. Mitglied aufgenommen.
2003
Mit der Wahl eines 2. SVP-Bundesrats erhält die Zauberformel eine neue Zusammen-setzung: 2 SVP, 2 SP, 2 FDP und 1 CVP.
2005
Im Rahmen der bilateralen Abkommen mit der EU stimmt das Volk den Abkommen von Schengen und Dublin zu.